von Leopold von Buch, Humphry Davy, Abich, Elie de Beau-mont am Aetna; Bory St. Vincent an dem Vulkan der InselBourbon, Postels am Vulkan Awatscha^ auf der HalbinselKamtschatka. Ein großes Licht ist über diese Streitpunkte erst,wie ich schon früher^ angedeutet habe, durch Bunsen's vor-treffliche Abhandlung „von den Processen der vulkanischen Ge-steinsbildung in Island" verbreitet worden. Dieser scharfsinnigeChemiker findet in den Dämpfen, welche den kochend heißenSchlammboden durchwühlen, neben Schwefel-Wasserstoff auchWasserstoff, ja von letzterem in der Solfatara von Reykjalidhbis 25 Procent. „Man sieht aus diesen Gas-Analysen", setztder große Chemiker hinzu, ^ „wie wenig man Grund hatteDavy's ältere Vulkan-Theorie wegen totaler Abwesenheit brenn-barer Gase in den Erhalationen der Vulkane zu läugnen.Der einfachste Versuch zeigt, daß, wo Schwefel mit erhitztemPyroren-Gestein (z. B. Basalt oder pyrorenreichen Trachyten)zusammentrifft, alle Bedingungen zur Bildung jener Solfataren-Gase erfüllt sind. Es tritt eine partielle Zersetzung des indem Gestein enthaltenen Eisen-Oryds ein, indem der Schwefelsich in dessen Bestandtheile theilt. Der Sauerstoff deS OrydeSbleibt als Schwefel-Eisen im Gestein zurück. Mtet mandarauf Wasserdämpfe in der angehenden Glühhitze über die ausdie angegebene Weise mir Schwefeldampf behandelte Gebirgsart,so entweicht unter Bildung von Eisen-Orydul-Oryd eine reich-liche Menge Schwefel-Wasserstoff. Uebersteigt aber die Tem-peratur auch nur um weniges die angehende Glühhitze, so zer-fällt ein Theil dieses Schwefel-Wasserstoffs in seine Elemente,und man findet neben dem Schwefel-Wasserstoffeine erhebliche Menge freien Wasserstoffs nebstSchwefel da inp f. Die Erscheinungen, welche aller S ol fa-
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten