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5 (1862)
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Seit der ersten Einsicht, welche Huygens und Newton, Grimaldiund Robert Hooke von dein Kausalzusammenhang? der Doppel-brechung und Interferenz erlangt hatten, waren, ohne namhafteErweiterung der theoretischen Optik, hundert und dreißig Jahrevergangen: bis Thomas Uoung, Malus, Arago und Fresneldie glänzendsten Emdeckungen über die wahre Natur der In-terferenz bei Kreuzung von Lichtstrahlen und Verschiedenheitder von ihnen durchlaufenen Wege sowohl bei gewöhnlichen! alsbei polaristrtem Licht; über die Polarisation durch Reflerion,R efraction und Doppelbrechung; so wie über chromatische undkreisförmige Polarisation bekannt machten. sOeuvros cke4v. ra Ao I. VII. p. 307, 344-369, 375392.) DieseEntdeckungen und die schönen durch Arago veranlaßten Arbeitenvon Fizeau und Foueault (1849 und 1850) haben den Un-grund der Vorstellung von der Materialität des Lichteserwiesen; und durch die Annahme sich fortpflanzender Aether-schwingungen sind die verwickeltsten optischen Erscheinungen denmathematischen Gedankenverbindungen (der höheren Analyse) infruchtbarem, auch die Meteorologie und einige Theile derphysischen Sternkunde aufklärenden Zusammenhange zugänglichgeworden. (Arago in den Loinptes renclus cle l'^osck.ckes 8e. I. VII. 1838 p. 956, Kosmos Bd. III. S. 130.)

In der Physik wie in der theoretischen Chemie sind gruppen-weise wichtige Verallgemeinerungen dargeboten worden durchAuffindung des Gesetzes, welches die specifische Wärme dereinfachen und zusammengesetzten Körper mit ihrem Atom-Gewichte in dem Sinne der bequemen und weit verbreitetenBildersprache der Atomistik verknüpft; ^ durch die Einsicht indie krystallographischen Verhältnisse des Isomorphismus unddie ftöchiometrische Lehre von den chemischen Aequivalenten,