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wurde von Lavoisier, Fougerour und Cadet sehr unvollkommenanalysirt. Eine Lichtcrscheinung ward bei dem ganzen Ereig-niß nicht wahrgenommen.
Sobald man anfing periodische Sternschnuppensälle zubeobachten und also in bestimmten Nächten auf ihre Erschei-nung zu harren, wurde bemerkt, daß die Häufigkeit der Me-teore mit dem Abstände von Mitternacht zunahm, daß diemeisten zwischen 2 und 5 Uhr Morgens fielen. Schon beidem großen Meteorfall zu Cumana in der Nacht vom 11 zum12 Nov. 1799 hatte mein Reisebegleiter den größten Schwärmvon Sternschnuppen zwischen 2Vz und 1 Uhr gesehen. Einsehr verdienstvoller Beobachter der Meteor-Phänomene, Coul-vier-Gravier, hat im Mai 1815 dem Institut zu Paris einewichtige Abhandlung sur I-> Variation lloraire dosstoiles filantes übergeben. Es ist schwer die Ursacheiner solchen stündlichen Variation, einen Einfluß desAbstandes von dem Mitternachtspunkt zu errathen. Wennunter verschiedenen Meridianen die Sternschnuppen erst ineiner bestimmten Frühstunde vorzugsweise sichtbar werden, somüßte man bei einem kosmischen Ursprünge annehmen, wasdoch wenig wahrscheinlich ist: daß diese Nacht- oder vielmehrFrühmorgen-Stunden vorzüglich zur Entzündung derSternschnuppen geeignet seien, während in anderen Nacht-stunden mehr Sternschnuppen vor Mitternacht unsichtbar vor-überziehen. Wir müssen noch lange mit Ausdauer Beobach-tungen sammeln.
Die Hauptcharaktere der festen Massen, welche aus derLust herabfallen, glaube ich nach ihrem chemischen Verhaltenund dem in ihnen besonders von Gustav Rose erforschtenkörnigen Gewebe im Kosmos (Bd. I. S. 133—137) nach