Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
611
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(durch Biot) untersucht und beschrieben ist, hat endlich,23 Jahrhunderte nach dem großen thracischen Steinfall, und390 Jahre nachdem ein Urato zu Crema durch einen Aöro-lithen erschlagen wurdet, der endemischen Zweifelsucht derAkademien ein Ziel gesetzt. Eine große Feuerkugel, die sichvon SO nach NW bewegte, wurde um 1 Uhr Nachmittagsin Alen?on, Falaise und Caen bei ganz reinem Himmel ge-sehen. Einige Augenblicke darauf hörte man bei Aigle (Dep.cle I'Orno) in einem kleinen, dunklen, fast unbewegten Wölk-chen eine 5 bis 6 Minuten dauernde Erplosion, welcher 3bis ck Kanonenschüsse und ein Getöse wie von kleinem Gc-wehrfeuer und vielen Trommeln folgten. Bei jeder Erplosionentfernten sich einige von den Dämpfen, aus denen daSWölkchen bestand. Keine Lichterscheinung war hier bemerkbar.Es fielen zugleich auf einer elliptischen Bodenfläche, derengroße Are von SO nach NW 1,2 Meile Länge hatte, vieleMeteorsteine, von welchen der größte nur 17s/z Pfund wog.Sie waren heiß, aber nicht rothglühend dampften sichtbar;und, was sehr ausfallend ist, sie waren in den ersten Tagennach dem Fall leichter zersprengbar als nachher. Ich habeabsichtlich bei dieser Erscheinung länger verweilt, um sie miteiner vom 13 Sept. 1768 vergleichen zu können. Um 4s/z Uhrnach Mittag wurde an dem eben genannten Tage bei demDorfe Luce (Dep. ck'IZure et I.oir«z), eine Meile westlich vonCharters, ein dunkles Gewölk gesehen, in dem man wie einenKanonenschuß hörte, wobei zugleich ein Zischen in der Luftvernommen wurde, verursacht durch den Fall eines sich ineiner Curve bewegenden schwarzen Steines. Der gefallene,halb in das Erdreich eingedrungene Stein wog 7s/z Pfund,und war so heiß, daß man ihn nicht berühren konnte. Er