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3 (1850)
Entstehung
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Arten voll Feucrmeteoren ist doch bisher keinesweges erwiese«.Verwandtschaft ist nicht Identität. Es bleibt noch vieles zu er-forschen über die physischen Verhältnisse beider; über die vomAdmiral Wrangel ^ an den Küsten des Eismeeres bezeichneteEinwirkung der Sternschnuppen auf EntWickelung des Pol a r-lichtes; und auf so viele unbestimmt beschriebene, aberdarum nicht voreilig zu negirende Lichtprocefse, welche derEntstehung einiger Feuerkugeln vorhergegangen sind. Dergrößere Theil der Feuerkugeln erscheint unbe gleit et vonSternschnuppen und zeigt keine Periodicität der Erscheinung.Was wir von den Sternschnuppen wissen in Hinsicht auf dieRadiation aus bestimmten Punkten, ist für jetzt nur mit Vor-sicht auf Feuerkugeln anzuwenden.

Meteorsteine fallen, doch am seltensten, bei ganzklarem Himmel, ohne daß sich vorher eine schwarze Meteor-wolke erzeugt, ohne irgend ein gesehenes Lichtphänomen,aber mit furchtbarem Krachen, wie am 16 Sept. 1843 beiKlein-Wenden unweit Mühlhausen; oder sie fallen, und dieshäufiger, geschleudert aus einem plötzlich sich bildenden dun-keln Gewölk, von Schallphänomenen begleitet, doch ohne Licht;endlich, und so wohl am häufigsten, zeigt sich der Meteorstein-Fall in nahem Zusammenhange mit glänzenden Feuerkugeln.Von diesem Zusammenhange liefern wohlbeschriebene und un-zubezweiselnde Beispiele die Steinfälle von Bardo tan (Dep.ckes Iwucies) den 24 Juli 1796, mit gleichzeitigem Erscheineneiner rothcn Feuerkugel und eines Weißen Meteorwölkchensaus dem die Aörolithen fielen; der Steinfall von Benaresin Hindostan (13 Dec. 1798); der von Aigle (Dep. sieI'dene) am 26 April 1863. Die letzte der hier genanntenErscheinungen, unter allen diejenige, welche am sorgfältigsten