hohe Region deS Aethers die Idee des treibenden, vonder Erde Felsstücke wegreißenden Umschwunges. Dahernennt Aristoteles Möteorol, I. 339 Belker) den Aether„den ewig im Lauf begriffenen Körper", gleichsam das nächsteSubstratum der Bewegung; und sucht etymologische Gründe^für diese Behauptung. Deshalb finden wir in der Biographiedes Lysandcr: „daß das Nachlassen der Schwungkraft denFall himmlischer Körper verursacht"; wie auch an einem an-deren Orte, wo Plutarch offenbar wieder auf Meinungen desAnaragoraö oder des Diogenes von Apollonia hindeutet (ckvt'aoio in orlls Uuuse psg. 923), er die Behauptung auf-stellt: „daß der Mond, wenn seine Schwungkraft aushörte,zur Erde fallen würde, wie der Stein in der Schleuder"^.So sehen wir in diesem Gleichniß nach der Annahme einescentrifugalen Umschwunges, welchen Empcdocles in der(scheinbaren) Umdrehung der Himmelskugel erkannte, allmäligals idealen Gegensaß eine Centripetalkraft austreten.Diese Kraft wird eigens und deutlicher bezeichnet von demscharfsinnigsten aller Erklärer des Aristoteles, Simpliciuöspgg. 491, Belker). Er will das Nicht-Herabfallen derWeltkörper dadurch erklären: „daß der Umschwung die Ober-hand hat über die eigene Fall kraft, den Zug nach un-ten". Dies sind die ersten Ahndungen über wirkende Cen-tralkräfte; und, gleichsam auch die Trägheit der Materieanerkennend, schreibt zuerst der Alerandriner Johannes Phi-loponus, Schüler des Ammonius Hermeä, wahrscheinlich auchaus dem 6ten Jahrhundert, „die Bewegung der kreisendenPlaneten einem primitiven Stoße" zu, welchen er sinnigoroationiz munäi Iik>> I oap. 12) mit der Idee des„Falles, eines Strebcns aller schweren und leichten Stoffe
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