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3 (1850)
Entstehung
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schen Ursprung der Meteorsteine annahm. Der Eindruck,welchen eine so großartige Erscheinung als die bei Aegos Po-tamoi (an einem Punkte, welcher 62 Jahre später durch den,den peloponnesischcn Krieg beendigenden Sieg des Lysanderüber die Athener noch berühmter ward) auf alle hellenischeVölkerschaften machte, mußte auf die Richtung und Entwicke-lung der ionischen Physiologie^ einen entscheidenden undnicht genug beachteten Einfluß ausüben. Anaragoras vonClazomenä war in dem reifen Alter von 32 Jahren, als jeneNaturbegebenheit vorsiel. Nach ihm sind die Gestirne von derErde durch die Gewalt des Umschwunges abgerissene MassensPlut. cla plso. ?Iii los. III. 13). Der ganze Himmel,meint er, sei aus Steinen zusammengesetzt sPlato üe >«z-gib. XII p. 967). Die steinartigen festen Körper werdendurch den feurigen Aether in Gluth gesetzt, so daß sie dasvom Aether ihnen mitgetheilte Licht zurückstrahlen. Tiefer alsder Mond, und noch zwischen ihm und der Erde, be-wegen sich, sagt Anaragoras nach dem Theophrast sSto b.Lolug. pb^s. lib. I psg. 569), noch andere dunkleKörper, die auch Mondverfinsterungen hervorbringen könnensDiog. Laert. II, 12; Origenes, ?bilosc>pbum.oap. 8). Noch deutlicher, und gleichsam bewegter von demEindruck des großen Aärolithenfalles, drückt sich Diogenes vonApollonia, der, wenn er auch nicht ein Schüler des Anari-menes ist^, doch wahrscheinlich einer Zeitepoche zwischenAnaragoras und Democritus angehört, über den Weltbau aus.Nach ihmbewegen sich", wie ich schon an einem Orte an-geführt,mit den sichtbaren Sternen auch unsichtbare(dunkle) Steinmassen, die deshalb unbenannt bleiben. Letzterefallen bisweilen auf die Erde herab und verlöschen: wie