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der Astronomen empfiehlt; so muß ich (nach einer Bemerkungvon Olbers) auch eines Briefes von Rothmann an Tychoerwähnen, aus welchem hervorgeht, daß Tycho schon am Endedes löten Jahrhunderts den Zodiacalschein sah und für eineabnorme Frühjahrs-Abenddämmerung hielt. Die auffallendstärkere Licht-Intensität der Erscheinung in Spanien, an derKüste von Valencia und in den Ebenen Neu-Castiliens, hatmich zuerst, ehe ich Europa verließ, zu anhaltender Beobach-tung angeregt. Die Stärke des Lichtes, man darf sagen derErleuchtung, nahm überraschend zu, je mehr ich mich inSüdamerika und in der Südsee dem Aequator näherte. Inder ewig trocknen, heiteren Lust von Cumana, in den Gras-steppen jlcksnos) von Caracas, auf den Hochebenen von Quitound der mericanischen Seen, besonders in Höhen von acht-bis zwölftausend Fuß, in denen ich länger verweilen konnte,übertraf der Glanz bisweilen den der schönsten Stellen derMilchstraße zwischen dem Vordertheile des Schiffes und demSchützen, oder, um Theile unserer Hemisphäre zu nennen,zwischen dem Adler und Schwan.
Im ganzen aber hat mir der Glanz des Zodiacallichteökeinesweges merklich milder Höhe des Standorts zu wachsen,sondern vielmehr hauptsächlich von der inneren Veränder-lichkeit des Phänomens selbst, von der größeren oder geringe-ren Intensität des Lichtprocesses abzuhängen geschienen: wiemeine Beobachtungen in der Südsee zeigen, in welchen sogarein Gegenschein gleich dem bei dem Untergang der Sonnebemerkt ward. Ich sage: hauptsächlich; denn ich verneinenicht die Möglichkeit eines gleichzeitigen Einflusses der Luft-beschaffenheit (größeren und geringeren Diaphanität) der höch-sten Schichten der Atmosphäre, während meine Instrumente