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mathematischen Gewißheit, daß die Sonnen-Atmosphäre nichtweiter als bis zu des Merkur-AbstandeS reichen könne,die von Laplace, Schubert, Arago, Poisson undBiot vertheidigte Meinung, nach der das Zodiacallicht auseinem dunstartigen, abgeplatteten, frei im Weltraum zwischen derVenus - und Maröbahn kreisenden Ringe ausstrahle, in dem ge-genwärtigen sehr mangelhaften Zustande der Beobachtungen diebefriedigendste zu sein. Die äußerste Grenze der Atmosphärehat sich bei der Sonne wie im Saturn (einem untergeordnetenSysteme) nur bis dahin ausdehnen können, wo die Attractiondes allgemeinen oder partiellen Centralkörpers der Schwung-kraft genau das Gleichgewicht hält; jenseits mußte die Atmo-sphäre nach der Tangente entweichen, und geballt als kugel-förmige Planeten und Trabanten, oder nicht geballt zu Kugelnals feste und dunstförmige Ringe den Umlauf fortsetzen. Nachdieser Betrachtung tritt der Ring des Zodiacallichts indie Kategorie planetarischer Formen, welche den allgemeinenBildungsgesetzen unterworfen sind.
Bei den so geringen Fortschritten, welche auf dem Wegeder Beobachtung dieser vernachlässigte Theil unsrer astrono-mischen Kenntnisse macht, habe ich wenig zu dem zuzusetzen,was, fremder und eigener Erfahrung entnommen, ich früherin dem Naturgemälde (Bd. I. S. 142—149 und 409—414Anm. 61—78; Bd. UI. S. 323) entwickelt habe. Wenn22 Jahre vor Dominique Cassini, dem man gemeinhin dieerste Wahrnehmung des Zodiacallichtes zuschreibt, schon Chil-drey (Caplan deö Lords Henry Somerset) in seiner 1661erschienenen Uiitannia kaaoniea dasselbe als eine vorherunbeschriebene und von ihm mehrere Jahre lang im Februarund Anfang März gesehene Erscheinung der Aufmerksamkeit