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3 (1850)
Entstehung
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590
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iil den unteren Schichten gar keine oder vielmehr günstigeHygrometer-Veränderungen andeuteten. Fortschritte in unsererKenntniß deS Thierkreislichtes sind vorzüglich aus der Tropen-gegend zu erwarten, wo die meteorologischen Processe die höchsteStufe der Gleichförmigkeit oder Regelmäßigkeit in der Perio-dicität der Veränderungen erreichen. Das Phänomen ist dortperpetuirlich; und eine sorgfältige Vergleichung der Beobach-tungen an Punkten verschiedener Höhe und unter verschiedenenLocalverhältnissen würde mit Anwendung der Wahrscheinlich-keits-Rechnung entscheiden, was man kosmischen Lichtprocessen,was bloßen meteorologischen Einflüssen zuschreiben soll.

Es ist mehrfach behauptet worden, daß in Europa inmehreren auf einander folgenden Jahren fast gar kein Thier-kreislicht oder doch nur eine schwache Spur desselben gesehenworden sei. Sollte in solchen Jahren das Licht auch in derAeguinoctial-Zone verhältnißmäßig geschwächt erscheinen? DieUntersuchung müßte sich aber nicht auf die Gestaltung nachAngabe der Abstände von bekannten Sternen oder nach un-mittelbaren Messungen beschränken. Die Intensität des Lichts,seine Gleichartigkeit oder seine etwanige Jntermittenz (Zuckenund Flammen), seine Analyse durch das Polariscop wärenvorzugsweise zu erforschen. Bereits Arago ^nnuaire pour1836 p. 298) hat darauf hingedeutet, daß vergleichende Be-obachtungen von Dominique Cassini vielleicht klar erweisenwürden: »gue la supposition ckes intorinittences eis laüiapllsnits kckmosplwriczus ne saursit suckire ä I'expliegtionlies variations signalses par eet ^stronoms«.

Gleich nach den ersten Pariser Beobachtungen diesesgroßen Beobachters und seines Freundes Fatio de Duillierzeigte sich Liebe zu ähnlicher Arbeit bei indischen Reisenden