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(atlantischen) Meeres uns catoptrisch wiedergeben solle. Eineganz ähnliche Meinung scheint in Vorder-Asten sich alsVolksglaube noch erhalten zu haben. ^
Durch die sorgfältige Anwendung großer Fernröhre istes allmälig gelungen eine auf wirkliche Beobachtungen ge-gründete Topographie des Mondes zu entwerfen; und da inder Opposition die halbe Seite des Erd-Satelliten sich ganzund auf einmal unseren Forschungen darstellt, so wissen wirvon dem allgemeinen und bloß figürlichen Zusammenhangeder Berggruppen im Monde mehr als von der Orographie einerganzen, das Innere von Afrika und Asien enthaltenden Erdhälfte.Der Regel nach sind die dunkleren Theile der Scheibe dieflächeren und niederen; die hellen, viel Sonnenlicht reflec-tircnden Theile die höheren und gebirgigeil. Kepler's alteBezeichnung beider als Meer und Land ist aber längst auf-gegeben; und es wurde schon von Hevel, trotz der ähnlichendurch ihn verbreiteten Nomenclatur, die Richtigkeit der Deu-tung und des Gegensatzes bezweifelt. Als mit der Anwesen-heit von Wasserflächen streitend wird hauptsächlich der Umstandangeführt, daß in den sogenannten Meeren des Mondesdie kleinsten Theile sich bei genauer Untersuchung und sehrverschiedener Beleuchtung als völlig uneben, als polyedrischund eben deshalb viel polar isirtes Licht gebend erweisen.Arago hat gegen die Gründe, welche von den Unebenheitenhergenommen sind, erinnert: daß einige dieser Flächen trotzder Unebenheiten doch einem mit Wasser bedeckten, nichtallzu tiefen Meeresboden zugehören könnten, da auf unseremPlaneten der unebene, klippenvolle Boden des Oceans,von einer großen Höhe herab gesehen, (wegen des (Über-gewichts des aus der Tiefe aufsteigenden Lichtes über die