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3 (1850)
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Mondes schreibt Kepler sa <1 Vite > > ionem o r g I i j> o m v u s,guibus ^sbro nomine pars optica trackitur, 1601p. 254) seinem, von ihm hoch verehrten Lehrer Mästlin zu,welcher dieselbe 1596 in den zu Tübingen öffentlich vertei-digten Thesen vorgetragen hatte. Galilei sprach sLiüvreusl^uncius p. 26) von dem rcsleetirten Erdlichte als von.einerSache, die er seit mehreren Jahren selbst aufgefunden; aberhundert Jahre vor Kepler und Galilei war die Erklärung desunS sichtbaren Erdlichts im Monde dem allesumfassenden Geniedes Leonardo da Vinci nicht entgangen. Seine lange ver-gessenen Manuscripte lieferten den Beweis davon.^

Bei den totalen Mondfinsternissen verschwindet der Mondin überaus seltenen Fällen gänzlich; so verschwand er nach Kep-ler's frühester Beobachtung ^ am 9 December 1661; und inneuester Zeit, ohne selbst durch Fernröhre aufgefunden zu werden,am 10 Juni 1816 zu London. Ein eigener, nicht genugsamergründeter Diaphanitäts-Zustand einzelner Schichten unsererAtmosphäre muß die Ursach dieser so seltenen als sonderbarenErscheinung sein. Hevelius bemerkt ausdrücklich, daß in einertotalen Finsterniß (am 25 April 1642) der Himmel bei völligheiterer Luft mit funkelnden Sternen bedeckt war, und dochin den verschiedensten Vergrößerungen, die er anwandte, dieMondscheibe spurlos verschwunden blieb. In anderen, eben-falls sehr seltenen Fällen werden nur einzelne Theile desMondes schwach sichtbar. Gewöhnlich sieht man die Scheibewährend einer totalen Verfinsterung roth, und zwar in allenGraden der Intensität der Farbe, ja, wenn der Mond weitvon der Erde entfernt ist, bis in das Feuerrothe und Glühendeübergehend. Während ich, vor einem halben Jahrhundertc(29 März 1801), vor Anker an der Insel Baru unfern