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3 (1850)
Entstehung
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wahrgenommen zu werden. Das Fernrohr unterscheidet in de»,aschgrauen Lichte die größeren Flecken, und einzelne hell-glänzende Punkte, Berggipfel in den Mondlandschaften; ja selbstdann noch einen grauen Schimmer, wenn die Scheibe schon etwasüber die Hälfte erleuchtet ist. ^ Zwischen den Wendekreisenund auf den hohen Bergebenen von Quito und Mexico werdendiese Erscheinungen besonders auffallend. Seit Lambert undSchröter ist die Meinung herrschend geworden, daß die soverschiedene Intensität des aschgrauen Lichtes des Mondes vondem stärkeren oder schwächeren Reflex des Sonnenlichts her-rührt, das aus die Erdkugel fällt: je nachdem dasselbe vonzusammenhangenden Continental-Massen voll Sandwüsten,Grassteppen, tropischer Waldung und öden Felsbodens; odervon großen oceanischen Flächen zurückgeworfen wird. Lam-bert hat in einem lichtvollen Cometensuchcr (14 Februar1774) die merkwürdige Beobachtung einer Veränderung desaschfarbenen Mondlichtes in eine olivengrüne, etwas insGelbe spielende Farbe gemacht.Der Mond, der damalssenkrecht über dem atlantischen Meere stand, erhielt in seinerNachtseite das grüne Erdenlicht, welches ihm bei wolken-freiem Himmel die Waldgegenden^ von Südamerika zusen-deten."

Der meteorologische Zustand unserer Atmosphäre modificirtdiese Intensitäten des ErdlichtS, welches den zwiefachen Wegvon der Erde zum Monde und vom Monde zu unserem Augezurücklegen muß.So werden wir", wie Arago^ bemerkt,wenn einst bessere photometrische Instrumente anzuwendensind, in dem Monde gleichsam den mittleren Zustand derDiaphanität unserer Atmosphäre lesen können." Die ersterichtige Erklärung von der Natur des aschfarbenen Lichts des