.rothen Wolkenmassen hinzuzufügen, deren S. 389 besondereErwähnung geschah. Die wichtigen Erscheinungen, welche dietotale Sonnenfinsternis! vom 23 Juli 1851 im östlichen Europadargeboten, haben die, schon von Arago 1842 angeregte Mei-nung, daß die rothcn, berg- oder wellenartigen Hervor-rag un gen am Rande der verfinsterten Sonne zu der gas-artigen äußersten Umhüllung des Centralkörperö gehörennoch mehr bekräftigt. Es sind diese Hervorragungen von demwestlichen Mondrande aufgedeckt worden, je nachdem inseiner Bewegung der Mond gegen Osten fortgerückt istnuairo cln kuro au clos Uongituckvs pour 1842 p. 457);dagegen sind sie wieder verschwunden, wenn sie an der ent-gegenstehenden Seite durch den östlichen Mondrand verdecktwurden.
Die Intensität des Lichts jener Rand-Erhebungen istabermals so beträchtlich gewesen, daß man sie durch dünneWolken verschleiert in Fernröhrcn, ja selbst mit bloßen Augeninnerhalb der Corona hat erkennen können.
Die Gestalt der, meist rubin- oder pfirsichrothcn Er-hebungen hat sich (bei einigen derselben) während der Total-Finsterniß sichtbar schnell verändert; eine dieser Erhebungen istan ihrem Gipfel gekrümmt erschienen, und hat, wie eine obenumgebogene Rauchsäule, vielen Beobachtern in der Nähe derSpitze ein frei schwebendes, abgesondertes Gewölk^ gezeigt.Die Höhe dieser Hervorragungen wurde meist 1/ bis B geschätzt;an einem Punkte soll sie mehr betragen haben. Außer diesenzapfcnartigen Erhebungen, deren man drei bis fünf gezählt,wurden auch carminrothe, langgestreckte, bandartige, wie aufdem Mondrande anliegende, oft gezähnte, niedrige Streifengesehen. ^