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3 (1850)
Entstehung
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hebräische Namen für einzelne Planeten, für die glänzendeWenuS und den rothen Mars. Darunter ist besonders merk-würdig der Name Salrlrat.ii (eigentlich Sabbath - Stern) fürSaturn: wie unter den pharisäischen Sternnamen, welcheEpiphanius aufzählt, für den Planeten Saturn der Name llo-cturlr Solrlrotlr gebraucht wird. Ist dies nicht von Einfluß daraufgewesen, daß der Sabbathtag zum Saturntage wurde, 8-tturni8»era «lies des Tibull (Lieg. l, 3, 18)? Eine andere Stelle, desTacitus (tlist. V, 4), erweitert den Kreis dieser Beziehungenauf Saturn als Planet und als eine traditionell-historische Person."Vergl. auch Fürst, Kultur- und Litteraturgeschichte derJuden in Asien, 1849 S. 40.

Die verschiedenen Lichtgestalten des Mondes haben gewiß früherdie Aufmerksamkeit von Jäger- und Hirtenvölkern auf sich gezogenals astrologische Phantasien. Es ist daher wohl mit Jdeler an-zunehmen, daß die Woche aus der Länge spnodischer Monateentstanden ist, deren vierter Theil im Mittel Tage beträgt;daß dagegen Beziehungen auf die Planetenreihen (die Folge ihrerAbstände von einander) sammt den Planetenstnnden und -Tageneiner ganz andern Periode fortgeschrittener, theoretisirender Culturangehören.

lieber die Benennung der einzelnen Wochentage nach Pla-neten und über die Reihung und Folge der Planeten:Saturn,

Jupiter,

M ars,

Sonne,

Venus,

Merkur undMond,

nach dem ältesten und am meisten verbreiteten Glanben (Gemi-nus, lZIom. r4str. p. 4; Cicero, Lomir. Leip. c,ip. 4; Fir-micus ll, 4) zwischen der Firstern-Sphäre und der fest stehendenErde, als Centralkörper, sind drei Meinungen aufgestellt worden:eine entnommen aus musikalischen Intervallen; eine andereaus der astrologischen Benennung der Planetenstunden;eine dritte aus der Vertheilung von je drei Decanen, oder dreiPlaneten, welche die Herren (ciomiui) dieser Decane sind, unter