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3 (1850)
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mehr dein bloßem Auge sichtbar ist, zu dem Resultate gelangtwar, daß der schwärzeste Kern der Sonnenflecken leuchtendersei als die hellsten Theile des Vollmondes.

William Herschel schätzte (die Intensität des ganzenSonnenlichts zu 1000 gesetzt) die Höfe oder Penumbren derSonnenflecken im Mittel zu 469 und den schwarzen Kernfleckselbst zu 7. Nach dieser, Wohl nur sehr muthmaßlichen An-gabe besäße, da man die Sonne nach Bouguer für 300000mallichtstärker als den Vollmond hält, ein schwarzer Kernfleck nochüber 2000mal mehr Licht als der Vollmond. Der Grad derErleuchtung der von uns gesehenen Kernflccken: d. i. desan sich dunklen Körpers der Sonne, erleuchtet durch Reflex vonden Wänden der geöffneten Photosphäre, von der inneren, diePenumbren erzeugenden Dunsthülle, und durch das Licht derirdischen Luftschichten, durch die wir sehen, hat sich auch aufeine merkwürdige Weise bei einigen Durchgängen des Merkuroffenbart. Mit dem Planeten verglichen, welcher uns alsdanndie schwarze Nachtseite zuwendet, erschienen die nahen, dunkel-sten Kernflecken in einem lichten Braungrau. 2s Ein vortreff-licher Beobachter, Hofrath Schwabe in Dessau, ist bei demMerkur-Durchgange vom 5ten Mai 1832 auf diesen Unter-schied der Schwärze zwischen Planet und Kernflecken besondersaufmerksam gewesen. Mir selbst ist leider bei dem Durch-gang vom 9 November 1802, welchen ich in Peru beobachtete,da ich zu anhaltend mit Abständen von den Fäden beschäftigtwar, die Vergleichung entgangen, obgleich die Merkurscheibedie nahen dunklen Sonncnflccken fast berührte. Daß dieSonnenflecken bemerkbar weniger Wärme ausstrahlen als diefleckenlosen Theile der Sonnenscheibe, ist schon 1815 inAmerika von dem Prof. Henry zu Princeton durch seine