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3 (1850)
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Ränder für schwächer als die des Centrums, und der zuletztgenannte unter den berühmten Physikern und Astronomenerinnert^:daß, nach den Gesetzen des Gleichgewichts, dieseäußere Dunsthülle eine mehr abgeplattete, sphäroidische Gestalthaben müsse als die darunter liegenden Hüllenz ja daß diegrößere Dicke, welche der Aeguatorial-Gegend zukommt, einenUnterschied in der Quantität der Licht-Ausstrahlung hervor-bringen möchte." Arago ist in diesem Augenblick mit Versuchenbeschäftigt, durch die er nicht bloß seine eigenen Ansichten prüfen,sondern auch die Resultate der Beobachtung aus genaue nume-rische Verhältnisse zurückführen wird.

Die Vergleichung des Sonnenlichts mit den zwei inten-sivsten künstlichen Lichtern, welche man bisher auf der Erdehat hervorbringen können, giebt, nach dem noch so unvoll-kommenen Zustande der Photometrie, folgende numerischeResultate: In den scharfsinnigen Versuchen von Fizeau undFoucault war Drummond'S Licht (hervorgebracht durch dieFlamme der Oryhydrogen-Lampe, auf Kreide gerichtet) zudem der Sonnenscheibe wie 1 zu 146. Der leuchtende Strom,welcher in Davy's Erpcriment zwischen zwei Kohlenspitzenmittelst einer Bunsen'schen Säule erzeugt wird, verhielt sichbei 46 kleineren Platten zum Sonnenlichte wie 1 zu 4,2;bei Anwendung sehr großer Platten aber wie 1 zu 2,5; erwar also noch nicht dreimal schwächer als Sonnenlicht. ^ Wennman heute noch nicht ohne Erstaunen vernimmt, daß Drum-mond'S blendendes Licht, auf die Sonnenscheibe projicirt, einenschwarzen Flecken bildet; so erfreut man sich zwiefach derGenialität, mit der Galilei, schon 1612, durch eine Reihe vonSchlüssen ^ über die Kleinheit der Entfernung von der Sonne,in welcher die Scheibe der VenuS am Himmelsgewölbe nicht