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3 (1850)
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in denen er viele Jahre lang nie einen Sonnenflecken hat ent-stehen sehen (Thilo cks 8olis inaeulis a soamme-ringio ollsoivatis 1828 p. 22). Die so verschiedenenAngaben der Umlaufszeit der Sonne sind keineöweges derUngenauigkeit der Beobachtung allein zuzuschreiben; sie rührenvon der Eigenschaft einiger Flecken her, selbst ihren Ort ausder Scheibe zu verändern. Laugier hat diesem Gegenstandeine specielle Untersuchung gewidmet, und Flecken beobachtet,welche einzeln Rotationen von 24^,28 und 26^,46 gebenwürden. Unsere Kenntnis von der wirklichen Rotationszeitder Sonne kann daher nur als das Mittel aus einer großenZahl von beobachteten Fleckui gelten, welche durch Permanenzder Gestaltung und durch UnVeränderlichkeit des Abstandesvon anderen, gleichzeitigen Flecken Sicherheit gewähren.

Obgleich für den, welcher unbewaffneten Auges mit Absichtdie Sonnenscheibe durchspäht, viel öfter deutlich Sonnenfleckenerkennbar werden, als man gewöhnlich glaubt; so findet mandoch bei sorgfältiger Prüfung zwischen den Ansängen des 9tenund des 17ten Jahrhunderts kaum zwei bis drei Erscheinungenausgezeichnet, welchen man Vertrauen schenken kann. Ichrechne dahin: aus den, zuerst einem Astronomen aus demBenedictincr - Orden, später dem Eginhard zugeschriebenenAnnalen der fränkischen Könige, den sogenannten achttägigenAufenthalt des Merkur in der Sonnenscheibe im Jahr 807;den 91 Tage dauernden Durchgang der Venus durch dieSonne unter dem Chalifen Al-Motaßem im Jahr 840; die8igua in 8oIo im Jahr 1096 nach 8tainclölii Ullro-niaon. Die Epochen von räthselhaften geschichtlichen Ver-dunkelungen der Sonne oder, wie man sich genauer ausdrückensollte, von mehr oder weniger lange dauernder Verminderung