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3 (1850)
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der Tageöhelle, haben mich seit Jahren, als meteorologischeoder vielleicht kosmische Erscheinungen, zu speeiellen Unter-suchungen^ veranlaßt. Da große Züge von Sonnenflecken(Hevelius beobachtete dergleichen am 20 Juli 1643, welcheden dritten Theil der Scheibe bedeckten) immer von vielenSonnenfackeln begleitet sind, so bin ich wenig geneigtjene Verdunkelungen, bei denen zuin Theil Sterne, wie intotalen Sonnenfinsternissen, sichtbar wurden, den Kernfleckenzuzuschreiben.

Die Abnahmen deö Tageslichts, von welchen die AnnalistenKunde geben, können, glaube ich, schon ihrer vielstündigcn Dauerwegen (nach Du Söjour'ö Berechnung ist die längste möglicheDauer einer totalen Verfinsterung der Sonne für dcn Aequator7" 58", für die Breite von Paris nur 6' 10"), möglicher-weise in drei ganz verschiedenen Ursachen gegründet sein: 1) indem gestörten Proceß der Licht-Entbindung, gleichsam in einerminderen Intensität der Photosphäre; 2) in Hindernissen(größerer und dichterer Wolkenbildung), welche die äußerste,opake Dunsthülle, die, welche die Photosphäre umgiebt, derLicht- und Wärmestrahlung der Sonne entgegensetzt; 3) inder Verunreinigung unserer Atmosphäre: wie durch verdunkeln-den, meist organischen, Passatstaub, durch Tintenregenoder mehrtägigen, von Macgowan beschriebenen, chinesischenSandregen. Die zweite und dritte der genannten Ursachenerfordern keine Schwächung deö, vielleicht electro-magnetischenLichtprocesses (des perpetuirlichen Polarlichtes^) in der Sonnen-Atmosphäre ; die letzte Ursach schließt aber das Sichtbar-Werdenvon Sternen am Mittag aus, von dem so oft bei jenenräthsclhaftcn, nicht umständlich genug beschriebenen Verfinste-rungen die Rede ist.