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3 (1850)
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als in der südlichen Hemisphäre sOutline-5 tz 393, C aP-reise p. 433). Scheu Galilei bestimmte als äußerste Grenzennördlicher und südlicher heliocentrischer Breite 29°. Sir JohnHerschel erweitert diese Grenzen bis 35"; eben so Schwabe(S ch u m. Astr. Nachr. No. 473). Einzelne Flecken hatLaugier sOompt«Z5 renckus V XV. p. 944) bis 41°,Schwabe bis 59° aufgefunden. Zu den größten Selten-heiten gehört ein Flecken, welchen La Hire unter 79° nördl.Breite beschreibt.

Die eben entwickelte Vertheilung der Flecken auf derSonnenscheibe, ihre Seltenheit unter dem Aequatorselbst und in der Polargegend, ihre Reihung parallel demAequator haben Sir John Herschel zu der Vermuthung veran-laßt, daß Hindernisse, welche die dritte, dunstförmige, äußersteUmhüllung an einigen Punkten der Entweichung der Wärmeentgegensetzen kann, Strömungen in der Sonnen-Atmosphärevon den Polen zum Aequator erzeugen: denen ähnlich, welcheauf der Erde, wegen der Geschwindigkeitö-Verschiedenheit unterjedem der Parallelkreise, die Ursach der Passatwinde und derWindstillen nahe am Aequator sind. Einzelne Flecken zei-gen sich so permanent, daß sie, wie der große von 1779, sechsvolle Monate lang immer wiederkehren. Schwabe hat dieselbeGruppe 1849 achtmal verfolgen können. Ein schwarzer Kern-flecken, welcher in der, von mir so viel benutzten Cap reisevon Sir John Herschel abgebildet ist, wurde durch genaueMessung so groß gefunden, daß, wenn unser ganzer Erdballdurch die Oeffnung der Photosphäre wäre geworfen worden,noch auf jeder Seite ein freier Raum von mehr als 239 geogr.Meilen übrig geblieben wäre. Sömmering macht daraus auf-merksam , daß es an der Sonne gewisse Meridian-Streifen giebt,