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3 (1850)
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erschienen nicht immer gleichzeitig; an einigen Orten werdensie sogar mit dem unbewaffneten Auge erkannt. Die Schätzungder Höhenwinkel fiel allerdings verschieden aus; die sichersteist wohl die von Petit, dem Director der Sternwarte zuToulouse. Sie war 1/ 45"; und würde, wenn die Erhaben-heiten wirkliche Sonnenberge wären, Höhen von 10000geogr. Meilen geben! das ist fast siebenmal der Durchmesserder Erde, während dieser nur 112mal im Durchmesser derSonne enthalten ist. Die Gesammtheit der discutirten Er-scheinungen hat zu der sehr wahrscheinlichen Hypothese geführt:daß jene rothen Gestalten Aufwallungen in der drittenHülle sind; Wolken Massen, welche die Photosphäre er-leuchtet^ und färbt. Arago, indem er diese Hypothese auf-stellt, äußert zugleich die Vermuthung, daß das tiefe Dunkeldes blauen Himmels, welches ich selbst auf den höchsten Kor-dilleren mit den, freilich noch bis jetzt so unvollkommenenInstrumenten gemessen, bequem Gelegenheit darbieten könnejene bergartigcn Wolken des äußersten Dunstkreises der Sonnehäufig zu beobachten.^

Wenn man die Zone betrachtet, in welcher die Sonncn-flecken am gewöhnlichsten gefunden werden (es beschreiben die-selben bloß am 8 Juni und 9 December gerade, und dazuunter sich und dem Sonnen-Acquator parallele, nicht concavoder convcr gekrümmte Linien auf der Sonnenscheibe); so istes gleich charakteristisch, daß sie selten in der Aequatorial-Gegend von 3° nördlicher bis 3" südlicher Breite gesehenwerden, ja in der Polargegcnd gänzlich fehlen. Sie findim ganzen am häufigsten zwischen 11" und 15" nördlich vomAcquator; und überhaupt in der nördlichen Hemisphäre häufigeroder, wie Sömmering will, dort ferner vom Acquator zu sehen