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Windrichtungen eben so gut als den Sonnenflecken zuzuschreibensein können.
Es bleibt uns übrig noch von einer dritten Um-hüllung der Sonne zu reden, deren wir schon oben erwähnt.Sie ist die äußerste von allen, bedeckt die Photosphäre (dieselbstleuchtende Lichthülle), und ist wolkig und unvollkommendurchscheinend. Merkwürdige Phänomene, röthliche, berg-oder flammenartige Gestalten, welche während der totalenSonnenfinsterniß vom 8 Juli 1842, wenn auch nicht zumersten Male, doch viel deutlicher, und gleichzeitig von mehrerender geübtesten Beobachter gesehen wurden, haben zu der An-nahme einer solchen dritten Hülle geführt. Arago hat mitgroßem Scharfsinn, nach gründlicher Prüfung der einzelnenBeobachtungen, in einer eigenen Abhandlung" die Motiveaufgezählt, welche diese Annahme nothwendig machen. Erhat gleichzeitig erwiesen, daß seit 1796 in totalen oder ring-förmigen Sonnenfinsternissen bereits 8mal ähnliche rothe rand-artige Hervorragungcn beschrieben worden sind. ^ Am 8 Juli1842 sah man, als die scheinbar größere Mondscheibe dieSonne ganz bedeckte, nicht bloß einen weißlichen" Schein alsKrone oder leuchtenden Kranz die Mondscheibe umgeben; mansah auch, wie auf ihrem Rande wurzelnd, zwei oder dreiErhöhungen: welche einige der-Beobachter mit röthlichen,zackigen Bergen; andere mit gerötheten Eismassen; noch anderemit unbeweglichen, gezahnten, rothen Flammen verglichen.Arago, Laugier und Mauvais in Perpignan, Petit in Mont-pellier, Airy auf der Superga, Schumacher in Wien undviele andere Astronomen stimmten in den Hauptzügen derEndresultate, trotz der großen Verschiedenheit der angewandtenFernröhre, vollkommen mit einander überein. Die Erhöhungen