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3 (1850)
Entstehung
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Jahre der Erdkörper von der Sonne empfangen hat. AusDove's Untersuchungen über die nicht periodischen Temperatur-Aenderungen ergiebt sich, daß Witterungs-Gegensätzestets seitlich (zwischen säst gleichen Breitenkreisen) neben ein-ander liegen. Unser kontinent und der gemäßigte Theil vonNordamerika bilden in der Regel solch einen Gegensatz. Wennwir hier strenge Winter erleiden, so sind sie dort milde, undumgekehrt: Compensationen in der räumlichen Wärme-Ver-theilung, welche da, wo nahe oceanische Verbindungen stattfinden, wegen deö unbestreitbaren Einflusses der mittlerenQuantität der Sommcrwärme auf den Vegetativns-Cyclus unddemnach auf das Gedeihen der Cerealien, von den wohlthä-tigsten Folgen für die Menschheit find.

Wie William Herschel der Thätigkeit des Centralkörpers,dem Processi, dessen Folgen die Sonnenflcckcn sind, eine Zu-nahme der Wärme aus dem Erdkörper zuschrieb, so hatte fastd'rittehalb Jahrhunderte früher Batista Baliani in einem Briefean Galilei die Sonnenflccken als erkältende Potenzen geschil-dert Diesem Resultate würde sich auch nähern der Versuch,welchen der fleißige Astronom Gautier 2° in Genf gemachthatte, vier Perioden von vielen und wenigen Flecken auf derSonnenschcibe (von 18271843) mit den mittleren Tempe-raturen zu vergleichen, welche 33 europäische und 29 ameri-kanische Stationen ähnlicher Breiten darboten. Es offenbarenin dieser Vergleichung sich wieder, durch Positive und negativeUnterschiede ausgedrückt, die Gegensätze der einander gegen-überstehenden atlantischen Küsten. Die Endresultate gebenaber für die erkältende Kraft, die hier den Sonncnfleckcnzugeschrieben wird, kaum 0°,42 Cent., welche selbst für diebezeichneten Localitäten den Fehlern der Beobachtung und den