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dunkel, aber in einer großen Entfernung von einer Lichthülleumgeben sei; daß in der Lichthülle durch Strömungen vonunten nach oben trichterförmige Oeffnungen entstehen, und daßder schwarze Kern der Flecken ein Theil des dunklen Sonnen-körpers selbst sei, welcher durch jene Oeffnung sichtbar werde.Um diese Erklärung, die wir hier nur vorläufig in größterAllgemeinheit geben, für das Einzelne der Erscheinungen aufder Sonnen-Oberfläche befriedigender zu machen, werden indem gegenwärtigen Zustand der Wissenschaft drei Um-hüllungen der dunklen Sonnenkugel angenommen: zunächsteine innere, wolkenartige Dunsthülle; darüber die Licht-hülle (Photosphäre); und über dieser (wie besonders dietotale Sonnenfinstcrniß vom 8 Juli 1842 erwiesen zu habenscheint) eine äußere Wolkenhülle, dunkel oder doch nurwenig erleuchtet. °
Wie glückliche Ahndungen und Spiele der Phantasie(das griechische Alterthum ist voll von solchen, spät erfülltenTräumen), lange vor aller wirklichen Beobachtung, bisweilenden Keim richtiger Ansichten enthalten, so finden wir schonin der Mitte des 15ten Jahrhunderts in den Schriften desCardinals Nicolaus von Cusa, im 2ten Buche cke cloetaignorantig, deutlich die Meinung ausgedrückt: daß derSonnenkörper für sich nur „ein erdhafter Kern sei, dervon einem Lichtkreise wie von einer feinen Hülle umgebenwerde; daß in der Mitte (zwischen dem dunklen Kern und derLichthülle?) sich ein Gemisch von wasserhaltigen Wolken undklarer Lust, gleich unserem Dunstkreise, befinde; daß das Ver-mögen ein die Vegetation auf der Erde belebendes Licht aus-zustrahlen nicht dem erdigen Kern des Sonnenkörpers,sondern der Lichtbülle, welche mit demselben verbunden ist,