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3 (1850)
Entstehung
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Die Sonnmmasse ist nach Encke's Berechnung der Pendel-formel von Sabine das 359551sache der Erdmasse oder das355499fache von Erde und Mond zusammen (vierte Abh.über den Comcten von Pons in den Schr. derVerl. Akad. 1842 S. 5); demnach ist die Dichtigkeit derSonne nur ohngefähr ^ (genauer 0,252) der Dichtigkeitder Erde.

Die Sonne hat an 600mal mehr Volum und nach Galle738mal mehr Masse als alle Planeten zusammengenommen. Umgewissermaßen ein sinnliches Bild von der Größe des Sonnen-körpers zu entwerfen, hat man daran erinnert: daß, wennman sich die Sonnenkugel ganz ausgehöhlt und die Erde imCentrum denkt, noch Raum für die Mondbahn sein würde,wenn auch die halbe Are der Mondbahn um mehr als 40000geogr. Meilen verlängert würde.

Die Sonne dreht sich in 25^ Tagen um ihre Achse.Der Acquator ist um 7° Vz gegen die Ekliptik geneigt. NachLaugier's sehr sorgfältigen Beobachtungen (Eomptes ran-clus cke I'Xaack. cles Seien aas V. XV. 1842 p. 941) istdie Rotations-Zeit 25 ^/wo Tage (oder 25 ^ 8^ 9M)die Neigung des Aequators 7° 9(

Die Vermuthungen, zu denen die neuere Astronomieallmälig über die physische Beschaffenheit der Oberfläche derSonne gelangt ist, gründen sich auf lange und sorgfältigeBeobachtung der Veränderungen, welche in der selbstleuchtcndenScheibe vorgehen. Die Reihenfolge und der Zusammenhangdieser Veränderungen (der Entstehung der Sonnenflecken, desVerhältnisses der Kernflecke von liefer Schwärze zu den sieumgebenden aschgrauen Höfen oder Penumbren) hat auf dieAnnahme geleitet: daß der Sonnenkörper selbst fast ganz