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3 (1850)
Entstehung
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Sternen der Rudolphinischen Tafeln erlangt; sie gehört, wieich schon früher bemerkt habe^, dem Petrus Theodora ausEmden und dem Friedrich Houtman aus Holland, welcherum das Jahr 1594 in den indischen Meeren schiffte, an.Die Resultate ihrer Messungen wurden bald in die Stern-cataloge und Himmelsgloben von Blaeuw (1691), Bayer(1693) und Paul Mcrula (1695) aufgenommen. Das sinddie schwachen Anfänge zur Ergründung der Topographie dessüdlichen Himmels vor Halley (1677), vor den verdienstvollenastronomischen Bestrebungen der Jesuiten Jean de Fontaney,Richaud und NoÄ. Es bezeichnen in innigem Zusammenhangedie Geschichte der Astronomie und die Geschichte der Erdkundejene denkwürdigen Epochen, in denen (kaum erst seit drittehalb-hundert Jahren) das kosmische Bild des Firmaments wiedas Bild von den Umrissen der kontinente vervollständigtwerden konnten.

Die Magellanischen Wolken, von welchen die größere42, die kleine 19 Quadratgrade des Himmelsgewölbes be-deckt, lassen dem bloßen Auge allerdings auf den ersten An-blick denselben Eindruck, welchen zwei glänzende Theile derMilchstraße von gleicher Größe machen würden, wenn sie iso-lirt ständen. Bei Hellem Mondschein verschwindet indeß dieKleine Wolke gänzlich, die Große verliert nur beträchtlich vonihrem Lichte. Die Abbildung, welche Sir John Herschclgegeben hat, ist vortrefflich und stimmt genau mit meinenlebhaftesten peruanischen Erinnerungen überein. Der an-gestrengten Arbeit dieses Beobachters im Jahr 1837 amVorgebirge der guten Hoffnung verdankt ^ die Astronomiedie erste genaue Analyse eines so wunderbaren Aggregats derverschiedenartigsten Elemente. Er fand einzelne zerstreute Sterne