Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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346
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mit allen Entdeckern persönlich bekannt war und dessen Briefeunter dem lebendigen Eindrucke ihrer Erzählungen geschriebensind, schildert unverkennbar den milden, aber ungleichen Licht-glanz der i^ulleoulav. Er sagt: »^«seeuki sunt Portugal-lenzes alterius poli graclum guinczuagesimuln amplius, ulüsiuimtum Polum?) eireumeuntes lieet

inkueri, veluti in laetea via spsrsos kulgores per universicovli glolzuin inlra esus spatii latituclinem.« ^ Der glän-zende Ruf und die lange Dauer der Magellanischen Weltum-seglung (vom August 1519 bis September 1522), der langeAufenthalt einer zahlreichen Mannschaft unter dem südlichenHimmel verdunkelte die Erinnerung an alles früher beobachtete,und der Name Magellanischer Wolken verbreitete sichunter den schifffahrenden Nationen des Mittclmeercs.

Wir haben hier in einem einzelnen Beispiele gezeigt, wiedie Erweiterung des geographischen Horizonts gegen Sü-den der beschauenden Astronomie ein ncueö Feld geöffnet hat.Den Piloten boten sich unter dem neuen Himmel besondersvier Gegenstände der Neugier dar: das Aufsuchen eines süd-lichen Polarsterns; die Gestalt des südlichen Kreuzes, das senk-rechte Stellung hat, wenn es durch den Meridian des Beobach-tungsortes geht; die Kohlensäcke und die kreisenden Lichtwolken.Wir lernen aus der in viele Sprachen übersetzten Anwei-sung zur Schifffahrt ftLrte cke ^ave^sr, Iii). V eap, 1k)von Pedro de Medina, zuerst herausgegeben 1545, daß schonin der ersten Hälfte des löten Jahrhunderts Meridianhöhcndes Ou?.ero zu Bestimmung der Breite angewandt wurden.Auf das bloße Beschauen folgte also schnell das Messen.Die erste Arbeit über Stern-Positionen nahe am antarctischenPole wurde durch Abstände von bekannten Tychonisebe»