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3 (1850)
Entstehung
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ist er es ohngefähr bis 18". Die südlichen Wolken konn-ten also gesehen werden im ganzen südwestlichen Arabien, indem Weihrauchlande von Hadhramaut, wie in Jemen, demalten Cultursitze von Saba und der früh eingewanderten Joc-taniden. Die südlichste Spitze von Arabien bei Aden, an derStraße von Bab-el-Mandeb, hat 12" 45', Loheia erst 15"44' nördlicher Breite. Die Entstehung vieler arabischerAnsiedlungen an der Ostküste von Afrika zwischen den Wende-kreisen, nördlich und südlich vom Aequator, trug natürlich auchzur specielleren Kenntniß der südlichen Gestirne bei.

Gebildetere europäische (vor allen katalanische und portu-giesische) Piloten besuchten zuerst die Westküste Afrika's jen-seits der Linie. Nnbezweifelte Documente: die Weltkarte vonMarino Sanuto Torsello aus dem Jahre 1306, das genue-sische portulano äleckiceo (1351), das lAaniskoriotla >a I'alatina (1417) und das Nappamonclo eli idraNa uro Lamalclolesv (zwischen 1457 und 1459); beweisen,wie schon 178 Jahre vor der sogenannten ersten Entdeckungdes Lalio lormantoso (Vorgebirge der guten Hoffnung), durchBartholomäus Diaz im Monat Mai 1487, die trianguläreKonfiguration der Süd-Ertremität des afrikanischen Continentsbekannt war. Die mit Gama's Erpedition schnell zunehmendeWichtigkeit eines solchen Handelsweges ist wegen des gemein-samen Zieles aller west-afrikanischen Reisen die Veranlassunggewesen, daß den beiden südlichen Nebelwolken die BenennungCap-Wolken von den Piloten, als sonderbarer, auf Cap-re isen gesehener HimmclSerschcinungen, beigelegt wurde.

An der Ostküste von Amerika haben die fortgesetzten Be-strebungen, bis jenseits des Aequators, ja bis an die Südspitzedes Continents, vorzudringen, von der Erpedition deck Alonso