Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
343
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mit den dem antarctischen Pole nahen Gestirnen bekannt ge-macht. Bei den Arabern findet man, wie bereits oben er-wähnt worden ist, schon in der Mitte des zehnten Jahrhun-derts einen Namen für die größere der Magella nischenWolken. Sie ist, wie Jdeler aufgesunden, identisch mitdem (weißen) Ochsen, el-Imkar, des berühmten Astronomen,Derwisch Abdurrahman Susi aus Rai, einer Stadt des per-sischen Irak. Es sagt derselbe in der Anleitung zurKenntniß des gestirnten Himmels, die er am Hofeder Sultane aus der Dynastie der Buyidcn anfertigte:unterden Füßen des Suhel ( ist hier ausdrücklich der Suhel desPtolemäus, also Canopuö, gemeint, wenn gleich die ara-bischen Astronomen auch mehrere andere große Sterne desSchiffes, ol-seliim, Suhel nannten) steht ein weißer Fleck,den man weder in Irak (in der Gegend von Bagdad) noch imNedschd (Nedjcd), dem nördlicheren und gebirgigeren Arabien,ficht, wohl aber in der südlichen Tehama zwischen Mekka undder Spitze von Deinen, längs der Küste des rothen Meeres."^'Die relative Position des weißen Ochsen zum Canopus isthier für das unbewaffnete Auge genau genug angegeben; denndie Rectascension von Canopus ist 2V( und der östliche Randder Großen Magellanischen Wolke hat die Rectascension 6"'Die Sichtbarkeit der Nubeeula masvr in nördlichen Breitenhat durch die Präcession seit dem 10ten Jahrhunderte sichnicht erheblich ändern können, indem dieselbe in den nächstverflossenen Jahrtausenden das Marimum ihrer Entfernungvom Norden erreichte. Wenn man die neue Ortsbestimmungder Großen Wolke von Sir John Hörschel annimmt, so findetman, daß zur Zeit von Abdurrahman Susi der Gegenstandbis l7» nördlicher Breite vollständig sichtbar war; gegenwärtig