Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
342
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Erfahrung u^eiß, durch ihren Lichtglanz, ihre sie individuali-strende Jsolirtheit, ihr gemeinsames Kreisen um den Südpol,doch in ungleichen Abständen, auf das lebhafteste die Aufmerk-samkeit des Reisenden. Daß diejenige Benennung, welche sichauf Magellan's Weltumseg'ung bezieht, nicht die ältere sei, wirddurch die ausdrückliche Erwähnung und Beschreibung der krei-senden Lichtwolken von dem Florentiner Andrea Corsali inder Reise nach Cochin und von dem Secretär Ferdinands deskatholischen, Petrus Marthr de Anghiera, in seinem Werke(lo rebus Ooeaniois et Orbe novo fDee. I Iii». IXp. W) widerlegt. K' Die hier bezeichneten Angaben sind beidevom Jahr 1515: während Pigafetta, der Begleiter Magellan's,in seinem Reisejournale der nelilüetle nicht eher als im Ja-nuar 1521 gedenkt, wo das Schiff Victoria aus der pata-gonischen Meerenge in die Südsee gelangte. Der sehr alteName Cap-Wolken ist übrigens nicht durch die Näheder, noch südlicheren Constcllation des Tafelberges ent-standen, da letztere erst von Lacaille eingeführt worden ist.Die Benennung könnte eher eine Beziehung haben auf denwirklichen Tafelberg und auf die, lange von den Seeleutengefürchtcte, sturmverkündcnde Erscheinung einer kleinen Wolkeauf seinem Gipfel. Wir werden bald sehen, daß die beidenXulmLuI-ae. in der südlichen Hemisphäre lange bemerkt, abernamenlos geblieben, mit Ausdehnung der Schifffahrt und zu-nehmender Belebtheit gewisser Handelsstraßen Benennungenerhielten, welche durch diese Handelsstraßen selbst veranlaßtwurden.

Die frequente Beschiffung des indischen Meeres, welchesdas. östliche Afrika bespült, hat am frühesten, besonders seitder Zeit der Lagiden und der Monsun-Fahrten, Seefahrer