Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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Der Nebelfleck, in dessen Mitte der durch seine Jntensitäts-Veränderungen so berühmt gewordeneStern ^ ^rgüs liegt,bedeckt über ^ eines Quadratgradeö der Himmelsdecke. DerNebel selbst, in viele unförmliche Massen vertheilt, die von un-gleicher Lichtstärke sind, zeigt nirgends das gesprenkelte,körnige Ansehen, welches die Auslösung ahnden läßt. Erumschließt ein sonderbar geformtes, leeres, mit einem sehrschwachen Lichtschein bedecktes, ausgeschweiftes Lemniscat-Oval.Eine schöne Abbildung der ganzen Erscheinung, die Fruchtvon zweimonatlichen Messungen, findet sich in den Cap-Beobach-tungen von Sir John Herschel. ^ Dieser hat in dem Nebel-fleck von >? ^rgns nicht weniger als 1216 Positionen vonSternen, meist 14'" bis 16°", bestimmt. Die Reihenfolge der-selben erstreckt sich noch weit außerhalb des Nebels in die Milch-straße hinein, wo sie sich auf den schwärzesten Himmelsgrundprojiciren und von ihm abheben. Sie stehen daher Wohl inkeiner Beziehung zu dem Nebel selbst und liegen wahrscheinlichweit vor ihm. Die ganze benachbarte Gegend der Milchstraßeist übrigens so reich an Sternen (nicht Sternhaufen), daßzwischen RA. 9"° 59" und 11"° 34" durch den telescopischenAich-Proceß jstar-ggriges) für einen jeden mittleren Quadrat-grad 3138 Sterne gefunden worden sind. Diese Sternmcngesteigt sogar bis 5993 in den Aichungen für NA.

11'° 24", das sind für einen Quadratgrad Himmelsgewölbemehr Sterne, als dem unbewaffneten Auge am Horizont vonParis oder Alexandrien Sterne Iter bis 6ter Größe sichtbarwerden.

Der Nebelfleck im Schützen. Er ist von be-trächtlicher Größe, wie aus vier einzelnen Massen zusammen-gesetzt (RA. 17'° 53", N.P.D. 114« 21"), deren eine