Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
334
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welche die Lichtstärke eines teleseopischen Sterns 14ter Größehat, und zwischen dem Altar und dem Paradiesvogel in dersüdlichen Hemisphäre liegt. Nicht zwei von den unsymme-trischen, diffusen Nebelmassen gleichen einander; ^ aber, setztnach vieljährigcr Beobachtung Sir John Herschel hinzu,wasman in allen erkennt und was ihnen einen ganz eigenthüm-lichen Charakter gicbt, ist, daß alle in oder sehr nahe denRändern der Milchstraße liegen, ja als Ausläufer von ihrbetrachtet werden können". Dagegen sind die regelmäßig ge-stalteten, meist wohlumgrcnzten, kleinen Nebelflecke theils überden ganzen Himmel zerstreut, theils zusammengedrängt fernvon der Milchstraße in eigenen Regionen: in der nördlichenHemisphäre in den Regionen der Jungfrau und der Fische.Sehr entfernt von dem sichtbaren Rande der Milchstraße (volle 15")liegt allerdings die große irreguläre Nebelmasse im Schwerdt desOrion; doch aber gehört auch sie vielleicht der Verlängerungdes Zweiges der Milchstraße an, welcher von « und e desPerseuö sich gegen Aldebaran und die Hyaden zu verlieren scheintund dessen wir schon oben (Kosmos Bd. III. S. 185) er-wähnt haben. Die schönsten Sterne, welche der Constellationdes Orion ihre alte Berühmtheit gegeben, werden ohnedies zuder Zone sehr großer und wahrscheinlich uns naher Ge-stirne gerechnet, deren verlängerte Richtung ein durch eOrion!« und « Lrucis gelegter größter Kreis in der südlichenMilchstraße bezeichnet. ^

Eine früher weit verbreitete so Meinung von einer Milch-straße der Nebelflecke, welche die Milchstraße derSterne ohngefähr rechtwinklig schneide, ist durch neuere undgenauere Beobachtungen über Verbreitung der symmetrischenNebelflecke am Himmelsgewölbe keineswcgeö bestätigt worden.