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zugleich gerichtet. Nur in der Abtheilung der runden oderovalen Nebel kennt man Doppelnebel, bei denen, da keinerelative Bewegung unter den Individuen bemerkbar wird (weilsie fehlt oder außerordentlich langsam ist), das Kriteriummangelt, durch welches eine gegenseitige Beziehung zu einan-der erwiesen werden kann, wie bei Sonderung der Physi-schen von den bloß optischen Doppelsternen. (Abbildungenvon Doppelnebeln findet man in den Ullilos. ITansaot.kor tlio xaar 1833 kig, 68 — 71. Vergl. auch Herschel,Outlines ok^str. K 878, Ollserv. at tlie Eaps okLooü Lope H 126.)
Ringförmige Nebel gehören zu den seltensten Erschei-nungen. Man kennt deren in der nördlichen Hemisphäre jetztnach Lord Rosse sieben. Der berühmteste der Nebelringe liegtzwischen /? und / I^rao (No. 57 Messier, No. 3023 des Ca-talogs von Sir John Herschel), und ist 1779 von Darquierin Toulouse entdeckt, als der von Bode aufgefundene Cometin seine Nähe kam. Er ist fast von der scheinbaren Größe derJupitcrsscheibe, und elliptisch im Verhältnis! seiner Durchmesserwie 4 zu 5. Das Innere des Ringes ist keinesweges schwarz,sondern etwas erleuchtet. Schon Sir William Herschel hatteeinige Sterne im Ringe erkannt, Lord Rosse und Bond habenihn ganz aufgelöst. ^ Vollkommen schwarz in der Höhlung desRinges sind dagegen die schönen Nebelringe der südlichen He-misphäre No. 3680 und 3686. Der letztere ist dazu nichtelliptisch, sondern vollkommen rund; ^ Me sind wahrscheinlichringförmige Sternhaufen. Mit der zunehmenden Mächtigkeitoptischer Mittel erscheinen übrigens im allgemeinen sowohl ellip-tische als ringförmige Nebelflecke in ihren Umrissen weniger abge-schlossen. In dem Riesenfernrohr des Lord Rosse zeigt sich sogar