behauptete Nothwendigkeit sie gänzlich aufzugeben der Gegen-stand lebhafter DiScussionen. Aus den Berichten ausgezeich-neter und mit den Nebelflecken lange vertrauter Astronomen,die ich habe sammeln können, erhellt, daß von einer großenZahl der aus dem Catalogus von 1833 wie zufällig unterallen Classen ausgewählten, für unauflöslich gehaltenen Ob-jecte fast alle (der Director der Sternwarte von Armagh,vr. Robinson, giebt deren über 40 an) vollständig ausgelöstwurden. 22 Auf gleiche Weise drückt sich Sir John Herschel,sowohl in der Eröffnungsrede der Versammlung der Lriti«ll^ssooistion zu Cambridge 1845 als in den Outline« ok^«trouom^ 1849, aus. „Der Reflector von Lord Rosse",sagt er, „hat aufgelöst oder als auslösbar gezeigt eine be-trächtliche Anzahl smultituckes) von Nebeln, welche der raum-durchdringenden Kraft der schwächeren optischen Instrumentewiderstanden hatten. Wenn es gleich Nebelflecke giebt, welchejenes mächtige Telescop von sechs englischen Fußen Oeffnungnur als Nebel, ohne alle Anzeige der Auflösung, darstellt; sokann man doch nach Schlüssen, die auf Analogien gegründetsind, vermuthen, daß in der Wirklichkeit kein Unterschied zwi-schen Nebeln und Sternhaufen vorhanden sei." 2«
Der Urheber des mächtigen optischen Apparates von Par-svnstown, stets das Resultat wirklicher Beobachtungen von demtrennend, zu dem nur gegründete Hoffnung vorhanden ist, drücktsich selbst mit großer Vorsicht über den Orions-Nebel in einemBriefe an Professor Nichol zu Glasgow 2? aus (19 März1846). „Nach unserer Untersuchung des berühmten Nebel-fleckes", sagt er, „kann ich mit Gewißheit aussprechen, daß,wenn anders irgend einer, nur ein geringer Zweifel über dieAuflösbarkeit bleibt. Wir konnten wegen der Luftbeschaffenheit