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3 (1850)
Entstehung
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Reisen und den verfehlten Venns-Durchgängen das Studiumder Nebelflecke durch eigene Beobachtung über die Konstellationender Andromeda, des Schützen und des Orion. Er bedientesich eines der im Besitze der Pariser Sternwarte befindlichenObjective von Campani, welches 34 Fuß Focallänge hat. Ganzden Ideen von Halley und Lacaille, Kant und Lambert wider-strebend, erklärte der geistreiche John Michell wieder (wieGalilei und Dominicus Cassini) alle Nebel für Sternhaufen,Aggregate von sehr kleinen oder sehr fernen telescopischenSternen, deren Dasein bei Vervollkommnung der Instrumentegewiß einst würde erwiesen werden. ^ Einen reichen Zu-wachs, verglichen mit den langsamen Fortschritten, welche wirbisher geschildert, erhielt die Kenntniß der Nebelflecke durch denbeharrlichen Fleiß von Messier. Sein Catalogus von 1771 ent-hielt, wenn man die älteren, von Lacaille und Mschain entdecktenNebel abzieht, 66 bis dahin ungesehene. Es gelang seinerAnstrengung, aus dem ärmlich ausgerüsteten Ollservatoirs elala Nsrine sHütal de Einguß die Zahl der damals in beidenHemisphären aufgezählten Nebelflecke zu verdoppeln. ^

Aus diese schwachen Ansänge folgte die glänzende Epocheder Entdeckungen von William Herschel und seinem Sohne.Der Erstere begann schon 1779 eine regelmäßige Musterungdes nebelreichen Himmels durch einen siebenfüßigen Reflector.Im Jahr 1787 war sein Müßiges Riesentelescop vollendet;und in drei Katalogen 2°, welche 1786, 1789 und 1892 er-schienen, lieferte er die Positionen von 2599 Nebeln undSternhaufen. Bis 1785, ja fast bis 1791, scheint der großeBeobachter mehr geneigt gewesen zu sein, wie Michell, Cassiniund jetzt Lord Rosse, die ihm unauflöslichen Nebelflecke fürsehr entfernt liegende Sternhaufen zu halten; aber eine längere