Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
318
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zusammengedrängter kleiner plan et arisch er Körper zusam-mengesetzt. Lacaille's Aufenthalt in der südlichen Hemisphäre(am Vorgebirge der guten Hoffnung, auf Jle de France undBourbon, 17501752) vermehrte so ansehnlich die Zahl derNebelflecke, daß Struve mit Recht bemerkt, man habe durchdieses Reisenden Bemühungen damals mehr von der Nebelweltdes südlichen Firmaments als von der in Europa sichtbarengewußt. Lacaille hat übrigens mit Glück versucht die Nebelfleckenach ihrer scheinbaren Gestaltung in Classen zu vertheilen; auchunternahm er zuerst, doch mit wenigem Erfolge, die schwierigeAnalyse des so heterogenen Inhalts der beiden MagellanischenWolken jMlzoouia major vk minor). Wenn man von denanderen 42 isolirten Nebelflecken, welche Lacaille an dem süd-lichen Himmel beobachtete, 14 vollkommen, und selbst mitschwacher Vergrößerung, zu wahren Sternhaufen aufgelösteabzieht, so bleibt nur die Zahl von 28 übrig: während ^ mitmächtigeren Instrumenten wie mit größerer Uebung und Beobach -tungsgabe ausgerüstet, es Sir John Herschel glückte unterderselben Zone, die Olustors ebenfalls ungerechnet, an 1500Nebelflecke zu entdecken.

Entblößt von eigener Anschauung und Erfahrung, phan-tastrten, nach sehr ähnlichen Richtungen hinstrebend, ohne ur-sprünglich ^ von einander zu wissen, Lambert (seit 1749),Kant (seit 1755) mit bewundernswürdigem Scharfsinn überNebelflecke, abgesonderte Milchstraßen und sporadische, in denHimmelsräumen vereinzelte Nebel- und Sterninseln. Beidewaren der Dunst-Theorie chollular bvpottmsis) und einer per-petuirlichen Fortbildung in den Himmelsräumen, ja den Ideender Stern-Erzeugung aus kosmischem Nebel zugethan. Dervielgereiste Le Gentil (17601769) belebte lange vor seinen