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3 (1850)
Entstehung
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Auge sichtbare Nebelfleck bei ^ der Andromeda. Simsn Ma-rius (Mayer aus Günzenhausen in Franken), früher Musiker,dann Hof-Mathematicus eines Markgrafen von Culmbach, der-selbe, welcher die Jupiterstrabanten neun Tage > früher alsGalilei gesehen, hat auch das Verdienst die erste und zwar einesehr genaue Beschreibung eines Nebelfleckes gegeben zu haben.In der Vorrede seines Nunclusckovialis^ erzählt er, daßam 15 Dccembcr 1612 er einen Firstern aufgefunden habevon einem Ansehen, wie ihm nie einer vorgekommen sei. Erstehe nahe bei dem 3ten und nördlichen Sterne im Gürtelder Andromeda; mit unbewaffnetem Auge gesehen, schiene erihm ein bloßes Wölkchen, in dem.Fernrohr finde er aber garnichts sternartiges darin: wodurch sich diese Erscheinung vonden Nebelsternen des Krebses und anderen nebligen Haufenunterscheide. Man erkenne mir einen weißlichen Schein, derHeller im Centrum, schwächer gegen die Ränder hin sei. Beieiner Breite von ^ Grad gleiche das Ganze einem in großerFerne gesehenen Lichte, das (in einer Laterne) durch (halbdurchsichtige) Scheiben von Horn gesehen werde ssimilis lere»plomlor gppsret. si a longinguo canclels grüens per eornuyelluoiäum 6e noetu eernatur)." Simon Marius fragt sich,ob dieser sonderbare Stern ein neu entstandener sei; er willnicht entscheiden: findet es aber recht auffallend, daß Tycho,welcher alle Sterne des Gürtels der Andromeda aufgezählthabe, nichts von dieser Nelwlosa gesagt. In dem Nuixiu«lovialis, der erst 1614 erschien, ist also (wie ich schon aneinem anderen Orte ° bemerkt habe) der Unterschied zwischeneinem für die damaligen telescopischen Kräfte unauflösli-chen Nebelfleck und einem Sternhaufen (engl, düster,franz. am-as ä'etoiles) ausgesprochen, welchem die gegenseitige