Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
316
Einzelbild herunterladen
 

Annäherung vieler, dem bloßen Auge unsichtbaren, kleinen Sterneeinen Nebelschein giebt. Trotz der großen Vervollkommnungoptischer Werkzeuge ist fast drittehalb Jahrhunderte lang derNebel der Andromeda, wie bei seiner Entdeckung, für voll-kommen sternenleer gehalten worden: bis vor zwei Jahrenjenseits des atlantischen Oceans von George Bond zu Cambridge(V. St.) 1590 kleine Sterne rvitlüu tlls limits ok tlle uellulserkannt worden sind. Ich habe, trotz des unaufgelösten Kerns,nicht angestanden ihn unter den Sternhaufen auszuführen. ^Es ist wohl nur einem sonderbaren Zufall zuzuschreiben,daß Galilei, der sich schon vor 1619, als der ^clsrsusNuntius erschien, mehrfach mit der Constellation des Orionbeschäftigte, später in seinem 8sggiators, da er längst dieEntdeckung des sternlosen Nebels in der Andromeda aus demNunclus lovialis kennen konnte, keines anderen Nebelsam Firmamente gedenkt als solcher, welche sich selbst in seinenschwachen optischen Instrumenten in Sternhaufen auf-lösten. Was er lVskulose ckel Orions s clsl?resepo nennt,sind ihm nichts alsAnhäufungen (soaesrvaxioni) zahlloserkleiner Sterne"." Er bildet ab nach einander unter den täu-schenden Namen Nebulosss Ogpitis. Oinguli st Lnsis OrionisSternhaufen, in denen er sich freut in einem Raum von 1oder 2 Graden 499 bisher unaufgezählte Sterne aufgesundenzu haben. Von unaufgelöstem Nebel ist bei ihm nie dieRede. Wie hat der große Nebelfleck im Schwerdte seiner Auf-merksamkeit entgehen, wie dieselbe nicht fesseln können? Aberwenn auch der geistreiche Forscher wahrscheinlich nie den un-förmlichen Orions-Nebel oder die rundliche Scheibe eines so-genannten unauflöslichen Nebels gesehen hat, so waren dochseine allgemeinen Betrachtungen " über die innere Natur der