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Fernrohr (sobald der Abstand es erlaubt) durch einen Fadenoder ein Diaphragma zu verdecken. Gewöhnlich ist nurder kleinere Stern der blaue, anders ist es aber im Stern-paar 23 Orioms (696 des Cat. von Struve g. UXXX);in diesem ist der Hauptstern bläulich, der Begleiter reinweiß. Sind oftmals in den vielfachen Sternen die ver-schiedenfarbigen Sonnen von, uns unsichtbaren Planetenumgeben, so müssen letztere, verschiedenartig erleuchtet, ihreweißen, blauen, rothen und grünen Tage haben.^So wenig, wie wir schon oben^ gezeigt haben, dieperiodische Veränderlichkeit der Sterne nothwendigan die rothe oder rechliche Farbe derselben gebunden ist, ebenso wenig ist Färbung im allgemeinen oder eine contra sti-ren de Verschiedenheit der Farbeutöne zwischen dem Haupt-stern und dem Begleiter den vi elsachen Sternen eigen-thümlich. Zustände, weil wir sie häufig hervorgerufenfinden, sind darum nicht die allgemein nothwendigen Be-dingungen der Erscheinungen: sei es des periodischen Licht-wechsels, sei es des Kreisens in partiellen Systemen umeinen gemeinschaftlichen Schwerpunkt. Eine sorgfältige Un-tersuchung der hellen Doppelsterne (Farbe ist noch bei Ster-nen 9ter Größe zu bestimmen) lehrt, daß außer dem reinenWeiß auch alle Farben des Sonnenspectrnms in den Dop-pelsternen gefunden werden; daß aber der Hauptstern, wenner nicht weiß ist, sich im allgemeinen dem rothen Ertrem(dem der weniger refrangiblen Strahlen) nähert, der Be-gleiter dem violetten Ertrem (der Grenze der am meistenrefrangiblen Strahlen). Die röthlichen Sterne sind dop-pelt so häufig als die blauen und bläulichen, die weißensind ohngefähr Lslchial so zahlreich als die rothen und