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3 (1850)
Entstehung
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und der Begleiter, von derselben und gleich intensi-ver Farbe. In 191 war nur ein linterschied der gleich-namigen Farbe zu erkennen. Der Stcrnpaare mit ganzverschiedenartigen Farben waren 120, oder Vz desGanzen: während die Einfarbigkeit des Hauptsternsund des Begleiters sich aus ^ der ganzen, sorgfältig unter-suchten Masse erstreckte. Fast in der Hälfte jener 600Doppelstcrne waren Hauptstern und Begleiter weiß. Unterden verschiedenfarbigen sind Zusammensetzungen von Gelbund Blau (wie in < (miieri), und Rothgelb und Grün(wie im ternären / ^nclromoelas ^ sehr häufig.

Arago hat zuerst (1825) daraus aufmerksam gemacht,daß die Verschiedenartigkeit der Farbe in dem binären Sy-steme hauptsächlich oder wenigstens in sehr vielen Fällensich auf Complementar-Farbcn (auf die sich zu Weiß ^ergänzenden, sogenannten subjectivcn) bezieht. Esist eine bekannte optische Erscheinung, daß ein schwachesweißes Licht grün erscheint, wenn ein starkes (inten-sives) rothes Licht genähert wird; das weiße Licht wirdblau, wenn das stärkere umgebende Licht gelblich ist.Arago hat aber mit Vorsicht daran erinnert, daß, wennauch bisweilen die grüne oder blaue Färbung deö Beglei-ters eine Folge des Kontrastes ist, man doch im ganzenkeincswcgcs das reelle Dasein grüner oder blauer Sterneläugnen könne. 2° Er giebt Beispiele, in denen ein hell-leuchtender weißer Stern (1527 Uoonis, 1768 E-m. ven.) voneinem kleinen blauen Stern begleitet ist; wo in einem Stern-paar (F 8erp.) beide, der Hauptstern und sein Begleiter,blau sind:^ er schlägt vor, um zu untersuchen, ob diecontrastirende Färbung nur subjectiv sei, den Hauptstern im