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zum Vortheil der ersteren, daß unter 6999 Sternpaarcn mannach einer 1849 veröffentlichten Tabelle schon siebentehalb-hundertkennt, in denen sich eine gegenseitige Positionö-Veränderung nachweisen läßt. Das ältere Verhältnißgab das neueste bereits ^ sür die durch beobachteteBewegung des HauptstcrnS und den Begleiter sich alsphysische Doppelsterne offenbarenden Weltkörper.
Ueber die verhältnißmäßige räumliche Verkeilungder binären Sternsystcme, nicht bloß in den Himmclsräu-men, sondern auch nur an dem scheinbaren Himmels-gewölbe, ist numerisch noch wenig ergründet. In derRichtung gewisser Sternbilder (der Andromeda, deö Boo-tes, des Großen Bären, des Luchses und deö Orions) sindin der nördlichen Hemisphäre die Doppelsternc am häusig-sten. Für die südliche Hemisphäre macht Sir John Her-schcl das unerwartete Resultat bekannt, „daß in dem ertra-tropicalen Theile dieser Hemisphäre die Zahl der vielfachenSterne um vieles geringer ist als in dem correspon-dircndcn nördlichen Theile". Und doch sind jene anmu-thigcn südlichen Regionen mit einem lichtvollen 29füßigenSpiegcltclescopc, daö Sterne 8ter Größe bis in Abständenvon ^ Seeunden trennte, unter den günstigsten atmosphä-rischen Verhältnissen von dem geübtesten Beobachter durch-forscht worden.
Eine überaus merkwürdige Eigenthümlichkeit der viel-fachen Sterne ist daö Vorkommen contrastirender Farbenunter denselben. Aus 699 helleren Doppelstcrnen sind inBeziehung auf Farbe von Struve in seinem großen 1837erschienenen Werke ^ folgende Resultate gezogen worden:Bei 375 Sternpaaren waren beide Theile, der Hauptstern