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in Dorpat und Mitchell in Cincinnati (Ohio) mit einem17füßigen Münchner Resractor beobachteten. Wie viele vonjenen 6999, für das bewaffnete Auge nahe an einandergerückten Sternen in unmittelbarer Attraetions-Beziehung mit einander stehen, eigene Systeme bildenund sich in geschlossenen Bahnen bewegen, d. h. sogenanntephysische (kreisende) Doppelsterne sind; ist eine wichtige,aber schwer zu beantwortende Frage. Der kreisenden Be-gleiter werden allmälig immer mehr entdeckt. Außeror-dentliche Langsamkeit der Bewegung oder die Richtung derfür unser Auge projicirten Bahnfläche, in welcher der sichbewegende Stern eine der Beobachtung ungünstige Positioneinnimmt, lassen uns lange physische Doppelsterne denoptischen, nur genähert scheinenden, beizählen. Aber nichtbloß deutlich erkannte, meßbare Bewegung ist ein Kriterium;schon die von Argelander und Besse! bei einer beträchtlichenZahl von Sternpaaren erwiesene, ganz gleiche Eigenbe-wegung im großen Welträume (ein gemeinschaftlichesFortschreiten, wie das unseres ganzen Sonnengebietcö: alsoder Erde und des Mondes, des Jupiter, des Saturn, desUranus, des Neptun, mit ihren Trabanten) zeugt für denZusammenhang der Hauptsterne und ihrer Begleiter, für dasVerhältniß in abgeschlossenen, partiellen Systemen. Mädlerhat die interessante Bemerkung gemacht: daß, während bis1836 man unter 2649 catalogisirten Doppelsternen nur58 Sternpaarc erkannte, in denen eine Stellungsverschie-denheit mit Gewißheit beobachtet wurde, und 195, in wel-chen dieselbe nur für mehr oder minder wahrscheinlichgehalten werden konnte; gegenwärtig das Verhältniß derphysischen Doppelsterne zu den optischen so verändert sei