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stehen, entweder erleuchtete, cm sich dunkle Planeten; oderdaß beide Weltkörpcr, der Hauptstern und sein Begleiter,zwei um einander kreisende, selbstleuchtcnde Sonnen seien."Das Wichtige von Christian Mayer's Arbeit ist lange nachseinem Tode von Struve und Mädlcr dankbar und öffentlichanerkannt worden. In seinen beiden Abhandlungen: Ver-lheidigung neuer Beobachtungen von Firstern-trabanten (1778) und vis 5. cls novis in coolo si-ckoroo plmvnomvnis (1779) sind 89 von ihm beobachteteSternpaare beschrieben, unter denen 67 einen geringerenAbstand als 32" haben. Die meisten derselben sind vonChristian Mayer neu entdeckt durch das vortreffliche acht-süßige Fernrohr des Manheimer Mauerguadranten; „manchegehören noch jetzt zu den schwierigsten Objecten, welchenur kräftige Instrumente darzustellen vermögen: wie ^und 71 vereulis, e I^rao und « viseium." Mayermaß sreilich nur am Meridian-Instrumente (wie man abernoch lange nach ihm gethan) Abstände in Rectascensionund Declination, und wies aus seinen wie aus den Be-obachtungen früherer Astronomen Positions-Veränderungennach, von deren numerischem Werthe er irrigerweise nichtabzog, was (in einzelnen Fällen) der eigenen Bewegungder Sterne angehörte. ^
Diesen schwachen, aber denkwürdigen Anfängen folgteWilhelm Herschel's Riesenarbeit über die vielfachen Sterne.Sie umfaßt eine lange Periode von mehr als 25 Jahren.Denn wenn auch das erste Verzeichniß von Herschel's Dop-pelsternen vier Jahre später als Christian Mayer's Ab-handlung über denselben Gegenstand veröffentlicht wurde;so reichen des Ersteren Beobachtungen doch bis 1779, ja,