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3 (1850)
Entstehung
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Schwerpunkt vollendeten". Michelle der von Kant's undLambert's Ideen keine Kenntniß hatte, wandte zuerst undmit Scharfsinn die Wahrscheinlichkeit - Rechnung aus engeSterngruppen, besonders auf vielfache Sterne, binäre undquaternäre, an; er zeigte, wie 590999 gegen 1 zu wettensei, daß die Zusammenstellung von 6 Hauptsternen derPlejaden nicht vom Zufalle herrühre, daß vielmehr ihreGruppirung in einer inneren Beziehung der Sterne gegeneinander gegründet sein müsse. Er ist der Eristenz vonleuchtenden Sternen, die sich um einander bewegen, so gewiß,daß er diese partiellen Sternsysteme zu sinnreicher Lösungeiniger astronomischen Aufgaben anzuwenden vorschlägt.?

Der Manheimer Astronom Christian Mayer hat dasgroße Verdienst, auf dem sicheren Wege wirklicher Beob-achtungen die Doppclsterne zuerst (1778) zu einem beson-deren Ziele seiner Bestrebungen erhoben zu haben. Dieunglücklich gewählte Benennung von Firstern-Traban-ten und die Beziehungen, welche er zwischen Sternen zuerkennen glaubte, die von Arcturus 2°^ bis 2° 55" abstehen,setzten ihn bitteren Angriffen seiner Zeitgenossen, und unterdiesen dem Tadel des großen und scharfsinnigen Mathema-tikers NicolauS Fuß, aus. Das Sichtbar-Werden dunklerPlanetarischcr Körper in reflectirtem Lichte war bei so unge-heurer Entfernung allerdings unwahrscheinlich. Man achtetenicht aus die Resultate sorgfältig angestellter Beobachtungen,weil man die systematische Erklärung der Erscheinungenverwarf; und doch'hatte Christian Mayer in einer Ver-theidigungsschrift gegen den Pater Maximilian Hell, Di-rektor der kaiserlichen Sternwarte zu Wien, ausdrücklicherklärt:daß die kleinen Sterne, welche den großen so nahe