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3 (1850)
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Stellung in Beziehung auf den Standpunkt des Beobach-ters einander genähert scheinen, aber ganz verschiedenenAbständen und Stcrnschichten zugehörcn; und solche, welche,einander näher gerückt, in gegenseitiger Abhängigkeit oderAttraction und Wechselwirkung zu einander stehen und dem-nach ein eigenes, parti elles Sternsystem bilden. Dieersteren nennt man nach nun schon langer Gewohnheit opti-sche, die zweite Classe physische Doppelst erne. Bei sehrgroßer Entfernung und bei Langsamkeit der elliptischen Be-wegung können mehrere der letzteren mit den ersteren ver-wechselt werden. Alcor, mit dem die arabischen Astronomensich viel beschäftigt haben, weit der kleine Stern bei sehrreiner Luft und scharfen Gesichtsorganen dem bloßen Augesichtbar wird, bildet (um hier an einen sehr bekanntenGegenstand zu erinnern) mit 5 im Schwanz des GroßenBären im weitesten Sinne des Worts eine solche optischeVerbindung ohne nähere Physische Abhängigkeit. VonSchwierigkeit des Trennens, welche dem unbewaffneten Augedarbieten die sehr ungleiche Licht-Intensität nahegelegenerSterne, der Einfluß der Ueberstrahlung und der Stern-schwänze, wie die organischen Fehler, die das undeut-liche Sehen hervorbringen, habe ich schon oben im 2tenund 3ten Abschnitte gehandelt. 2

Galilei, ohne die Doppelsterne zu einem besonderenGegenstande seiner telescopischcn Beobachtungen zu machen(woran ihn auch die große Schwäche seiner Vergrößerungenwürde gehindert haben), erwähnt in einer berühmten, schonvon Arago bezeichneten Stelle der Eiorrmla tor?a seinerGespräche den Gebrauch, welchen die Astronomen von op-tischen Doppelsternen ^uainlo si trovs886 nvl teleseopio