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3 (1850)
Entstehung
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die Perioden des Maximums von Mira (das von Fabricius1596 beobachtete Maximum der Helligkeit mit eingerechnet)hat Argelander eine Formel^ aufgestellt, aus welcher alleMarima sich so ergeben, daß der wahrscheinliche Fehler,bei einer langen Periode der Veränderlichkeit von 331 T.8 St., im Mittel nicht 7 Tage übersteigt, während beiAnnahme einer gleichförmigen Periode er 15 Tage seinwürde.

Das doppelte Maximum und Minimum von /S I^ra«in jeder fast 13tägigen Periode hat schon der EntdeckerGoodricke (1734) sehr richtig erkannt; es ist aber durch dieneuesten Beobachtungen noch mehr außer Zweifel ^ gesetztworden. Merkwürdig ist es, daß der Stern in beidenMarimiö dieselbe Helligkeit erlangt; aber in dem Haupt-Minimum wird er um eine halbe Größe schwächer als indem anderen. Seit der Entdeckung der Veränderlichkeit vonist die Periode in der Periode wahrscheinlichimmer länger geworden. Anfangs war die Veränderlichkeitrascher, dann wurde sie allmälig langsamer, und dieseZunahme der Langsamkeit fand ihre Grenze zwischen denJahren 1840 und 1844. In dieser Zeit blieb die Dauerohngefähr dieselbe, jetzt ist sie bestimmt wieder im Abnehmenbegriffen. Etwas ähnliches wie das doppelte Maximumvon l^ras zeigt sich bei F Ospllsi; es ist in so ferneine Hinneigung zu einem zweiten Maximum, als die Licht-abnahme nicht gleichförmig fortschreitet, sondern, nachdemsie anfangs ziemlich rasch gewesen ist, nach einiger Zeitein Stillstand oder wenigstens eine sehr unbedeutende Ab-nahme in der Helligkeit eintritt, bis die Abnahme auf ein-mal wieder rascher wird. Es ist als wenn bei einigen