Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
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Die Dauer der Perioden der Lichtveränderung variirtnach Verschiedenheit der Sterne wie 1 : 250. Die kürzestePeriode bietet unstreitig /S Persel dar, von 63 Stunden49 Minuten; wenn sich nicht die des polaris von wenigerals 2 Tagen bestätigen sollte. Auf ?ersei folgen zu-nächst F lleplrei (5 T. 3 St. 49 Min.), ?/ ^guilae (7 T.4 St. 14 Min.) und 5 Leminorum (10 T. 3 St. 35 Min.).Die längste Dauer der Lichtveränderung haben: 30 IlzclraeIlevelii von 495 Tagen, ^ Lz'gni von 406 T., varialülis^.czuarii von 383 T., 8erpentis 8 von 367 Tagen undNira Oeti von 332 T. Bei mehreren Veränderlichenist es ganz entschieden, daß sie geschwinder zu- als abneh-men; am auffallendsten zeigt sich diese Erscheinung beiF Dopliei. Andere brauchen gleiche Zeit zum Zu- und Ab-nehmen (z. B. /? pzrao). Bisweilen erkennt man sogarin diesem Verhältnis« eine Verschiedenheit bei denselbenSternen, aber in verschiedenen Epochen ihrer Lichtprocesse.Nira Leti nimmt in der Regel (wie S Loplmi) rascher zuals ab; doch ist bei Mira auch schon das Entgegengesetztebeobachtet worden.

Was Perioden von Perioden betrifft; so zeigensich solche mit Bestimmtheit bei Algol, bei Nira Oeti, beipz-rao und mit vieler Wahrscheinlichkeit beiLzgni. DieAbnahme der Periode von Algol ist jetzt unbezweifelt. Good-ricke hat dieselbe nicht gesunden; wohl aber Argelander,als er im Jahr 1842 über 100 sichere Beobachtungen ver-gleichen konnte, von denen die äußersten über 53 Jahre(7600 Perioden umfassend) von einander entfernt waren(Schumacher's Astron. Nachr. No. 472 und 624).Die Abnahme der Dauer wird immer bemerkbarer. " Für