Druckschrift 
3 (1850)
Entstehung
Seite
236
Einzelbild herunterladen
 

236

Tabelle kommt es also darauf an, mit welchem Grade derGewißheit man sich begnügen wolle. Argelander zählt,wie in seiner am Ende dieser Untersuchung abgedrucktenUcbersichtstafel zu ersehen ist, der befriedigend bestimmtenPerioden nur 2-4 auf. ^

Wie das Phänomen der Veränderlichkeit sich bei rothenund einigen weißen Sternen findet, so bieten es auch Sternevon den verschiedensten Größenordnungen dar: z. B. einStern 1'", « Oricmis; 2'": Nira (loti, « Uz-ckrae, « (las-giopeas, ?egasi; 2.3"' /? korsei; 3.-4'" ?? ^guilaeund /? Uz-rae. Es giebt aber zugleich auch, und in weitgrößerer Menge, veränderliche Sterne 6" bis 9'"« wie dievarialülos Eoronae, Virginis, Eanori und ^guarii. DerStern ^ im Schwan hat ebenfalls im Maximum sehrgroße Schwankungen.

Daß die Perioden der veränderlichen Sterne sehr un-regelmäßig sind, war längst bekannt; aber daß diese Ver-änderlichkeit in ihrer scheinbaren Unregelmäßigkeit bestimmtenGesetzen unterworfen ist, hat Argelander zuerst ergründet.Er hofft es in einer eigenen, größeren Abhandlung um-ständlicher erweisen zu können. Bei ^ hält er jetztzwei Pertubationen in der Periode, die eine von 199, dieandere von 8'/z Einzel-Perioden, für wahrscheinlicher alseine von 193. Ob solche Störungen in VeränderungendeS Lichtprocesses, der in der Atmosphäre des Sterns vor-geht, gegründet sind, oder in der Umlaufszeit eines um dieFirsternsonne ^ (lzgui kreisenden, auf die Gestalt jener Pho-tosphäre durch Anziehung wirkenden Planeten: bleibt freilichnoch ungewiß. Die größten Unregelmäßigkeiten in derVeränderung der Intensität bietet sicherlich vgrialülis Scuti