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ausgefunden, und mit diesem Gesetz die Idee angeregt von derExistenz großer coneentrischer, mit Millionen von Sternen er-füllter Ringe, welche die mehrfach getheilte Galaxis bilden.Die Kenntniß von der Zahl und gegenseitigen Lage derschwächsten Sterne erleichtert, wieGalle's schnelle und glück-liche Auffindung des Neptun und die mehrerer der sogenanntenkleinen Planeten bezeugen, die Entdeckung der planetarischen,ihren Ort wie zwischen festen Ufern verändernden Weltkörper.Ein anderer Umstand läßt noch deutlicher die Wichtigkeitsehr voltständiger Sternverzeichnisse erkennen. Ist der neuePlanet einmal am Himmelsgewölbe entdeckt, so beschleunigtseine zweite Entdeckung in einem älteren Positivus-Catalogdie schwierige Berechnung der Bahn. Ein jetzt vermißter,aber als einst beobachtet verzeichneter Stern gewährt oftmehr, als, bei der Langsamkeit der Bewegung, viele fol-gende Jahre der sorgfältigsten Messungen würden darbietenkönnen. So sind für UranuS der Stern No. 964 im Catalogvon Tobias Mayer, für Neptun der Stern No. 26266 imCatalog von Lalande ^ von großer Wichtigkeit gewesen.Uranus ist, ehe man ihn als Planeten erkannte, wie manjetzt weiß, 21mal beobachtet worden: Imal, wie eben gesagt,von Tobias Mayer, 7mal von Flamsteed, Imal von Bradleyund 12mal von Le Monnier. Man kann sagen, daß diezunehmende Hoffnung künftiger Entdeckungen planetarischcrKörper theils auf die Vollkommenheit der jetzigen Fernröhre(Hebe war bei der Entdeckung im Juli 1847 ein Stern8.9ter Größe, dagegen im Mai 1849 nur llter Größe),theils und vielleicht mehr noch auf Vollständigkeit derSternverzeichnisse und die Sorgfalt der Beobachter gegrün-det sei.