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3 (1850)
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Tycho (1600) und des Heveliuö (1660). Mitten unterden Verheerungen des Krieges und wilder Staatsumwäl-zungen gelangte in kurzen Zwischenräumen der Ruhe vonder Mitte des 9ten bis zu der des 15ten Jahrhunderts,unter Arabern, Persern und Mongolen, von Al-Mamun,dem Sohn des großen Harun Al-Raschid, bis zu demTimuridcn Mohammed Taraghi Nlugh Weg, dem Sohnevon Schah Rokh, die beobachtende Sternkunde zu einemnie gesehenen Flor. Die astronomischen Tascln von Ebn-Junis (1007), zur Ehre des fatimitischcn Chalifen AzizBen-Hakem Biamrilla die Hakemi tischen genannt, be-zeugen, wie die ilkh anischen Tafeln^ des Naßir-EddinTust, des Erbauers der großen Sternwarte von Meraghaunweit Tauriö (1259), die fortgeschrittene Kenntniß derPlaneten-Bewegungen, die Vervollkommnung der Meß-instrumente und die Vervielfältigung genauerer, von denPtolemäischen abweichender Methoden. Neben der Klepsydrawurden nun auch schon Pendel-Oscillationen ^ als Zeit-maaß gebraucht.

Die Araber haben das große Verdienst gehabt zuzeigen, wie durch Vergleichung der Tafeln mit den Beob-achtungen jene allmälig verbessert werden können. DerSterncatalog von Ulugh Bcig, ursprunglich Persisch geschrie-ben, ist, einen Theil der südlichen, unter 39° 52' Breite (?)nicht sichtbaren ", Ptolemäischen Sterne abgerechnet, imGymnasium zu Samarkand nach Original-Beobachtungenangefertigt. Er enthält ebenfalls nur erst 1019 Stern-Positionen, die auf das Jahr 1437 reducirt sind. Einspäterer Commentar liefert 300 Sterne mehr, welche Abu-Bekri Altizini 1533 beobachtete. So gelangen wir durch